THEMEN

DAS BLAUE BAND EUROPAS — DONAU

(Marathonvorführung einer Dokumentarfilmserie)

In den letzten Jahren des 20. Jahrhunderts unternahm die Ruderabteilung des Újpest Schifferclubs eine ungewöhnliche Expedition. Gelegentlich des Millenniums rudelten sie erstens 1121 km von der Donauquelle bis Budapest, dann in nächstem Jahr 1776 km von Budapest bis zum Schwarzen Meer. Ihr Weg wurde von einem Filmstab begleitet, was zu einer 28-teiligen, mehr als Stunden langen Dokumentarfilm führte. Zur Serie wurde eine neue Musik komponiert und während der Ausstellung Danubius Fluvius ist sie schaubar in ihrer vollen marathonischen Länge in 24 Stunden täglich.

Die Untertitel des Films sind folgende:

  • 1. / Schwere Anfänge (Donaueschingen-Imendingen) Hier entspringt der Fluss aus dem Schwarzwald.
  • 2. / Versickerung des Wassers und Durchbruch (Immendingen-Sigmaringen). Auf dieser Stelle verschwindet der Fluss unter der Erde.
  • 3. / Rauscht und gießt.... (Sigmaringen-Rechtenstein) Ab diesem Punkt müssen wir die Ruder fest halten, da wir bereits rasen.
  • 4. / Die Donau beginnt zu arbeiten (Obermerchtal-Ulm). An uns warten die wunderbaren Landschaften und wunderschönen Städte.
  • 5. / Wasserbauwerkkette (Ulm-Ingolstadt-Regensburg). Wenn die Schleusenkammer funktionsfähig sind, so benutzen wir diese an 18 Stellen.
  • 6. / Wir werden Erwachsen (Ingolstadt – Regensburg). Wir schwimmen durch den Engpass und Rasen auf den Schiffwegen.
  • 7. / Arbeitspause (Regensburg-Passau). Der Mensch hat bei der Natur nur wenig mitgemischt.
  • 8. / Schlaufen und Grenzen (Passau-Linz). Wieder folgen die hohen Gebirge, pompöse Städte und Schleusenkammer.
  • 9. / Burgen und Kirchen (Linz-Melk). Barockreichtum, riesige Berge und Mauthausen.
  • 10. / Erste Hauptstadt (Melk – Wien). Wir fahren durch Wachau, was auch die österreichische Donaubiegung genannt wird.
  • 11. / Eintritt ins Karpatenbecken Wien – Gabčíkovo. Endlich haben wir die heimischen Gewässer erreicht. Die Donau wird zum Meer.
  • 12. / Kleininselgruppe (Čuňovo/Sarndorf – Dunaalmás) ist ein Donauparadies.
  • 13. / Donaubiegung (Dunaalmás – Vyšehrad/Plintenburg) In diesem Land sind wir geboren!
  • 14. / Auf der Donau bei Szentendre (Vyšehrad/Plintenburg – Budapest) Budapest, Erholungsort am Fluss.
  • 15. / Dunapest (Budapest – Ercsi) Budapest, das schönste Schmuckstück des Diadems.
  • 16. / Sandgrenze (Lórév – Sió-Mündung). Wir fahren durch eine angenehme Landschaft des stillen Flusses.
  • 17. / Königslauf (Gemenc – Mohács) Auenwälder und historische Denkmäler.
  • 18. / Krieg und Krieg (Bezdán – Karlóca) Wir hoffen, dass es künftig kein Krieg mehr gibt.
  • 19. / Türkischer Bann (Zusammenlauf des Flusses Tisza – Veliko Gradiste). Dieses Land wurde 500 Jahre von Türken besetzt.
  • 20. / Die Überflutungen sind Vergangenheit (Moldova – Trei Kule) Großes Bauwerk von Ingenieuren und Arbeitern.
  • 21. / Sehr eng (Donji Milanovac – Das Eiserne Tor) Steinige Korridore, unterirdische Geheimnisse und Gefahren.
  • 22. / Abschied mit Bergen (Das Eiserne Tor – Rast) Das Karpatenbecken haben wir hinter uns gelassen und wir sind auf der Havas-Niederung eingetroffen.
  • 23. / Freie Flüsse, freie Menschen (Zusammenfluss Rast-Olt/Alt) In diesem Gebiet gehört bis zum heutigen Tagen die Hauptaufgabe den Pferden.
  • 24. / In Südgebieten (Olt/Alt – Oltenita/Lambach). Unsere Reise verläuft zwischen riesigen Klippen und Inseln.
  • 25. / Am Dobrudscha-Ufer (Silistra – Dobrudscha). Wir stoßen auf riesige Felsblocks.
  • 26. / Naturgeräusche (Ghindarest – Braila). Die Stelle, wo die Donau Wasser, Nahrungsmittel, Futter, Brenn- und Baustoffe gibt.
  • 27. / Meeresvermächtnisse (Galac/Galatz – Tulcea/Tultscha). Hier treffen sich die Ozeanschiffe und Kanus der Touristen.
  • 28. / In Donaudelta (Tulcea/Tulscha – Das Schwarze Meer). Wegen diesem Anblick haben wir in 61 Tagen 2800 Kilometer gepaddelt.

Database, Links


Károly Gyenes / Autor a Regieführung / Budapest
János Varga / Produzent / Budapest
Tamás Szabados & Gyula Stenszky / Fotografien / Budapest
László Herczeg / Musikredakteur / Budapest
Miklós Gróf / Erzähler / Budapest