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DIE WASSERMASCHINE VON GRAN

Es war eine wunde Stelle der stolzen Burg Gran, dass ihre lebensnotwendige Spaltquelle am Ufer der Donau, außer den Stadtmauern entsprang. Im Mittelalter wurde das Wasser in Butten und Eimern an der steilen Bergseite getragen. Um 1470 wurde dann eine erstaunenswerte und rätselhafte Maschine durch die ergiebige Quelle angetrieben, die ihres Wasser auch 60 m hoch in die Burg lieferte. Eigens zur Verteidigung des Wassers und die Maschine wurde ein Turm und auch Bastei gebaut. Von 1543 diente diese Wunderapparat 140 Jahre lang dem Türken, die sich der Stadt bemächtigten, aber wurde es anlässlich der Belagerung in 1683 zerstört. Weder authentische Abschreibung noch Zeichnung von ihr bestand. Die unvollständige Berichte in türkischen und lateinischen Sprachen, und auch die Ergebnisse der neuesten archäologischen Begrabungen andeuten, dass die „wunderbare“ Wassermaschine zwei ausgezeichnete Erfindungen vermischte. Eine war die Wasserhebemaschine von Leonardo da Vinci, andere war die durch Vermittlung von Vitruv bestandene Wasserpumpe (eine kombinierte Saug- und Druckpumpe) eines antiken Erfinders, namens Ktesibios, der im 3. Jhd. v. Chr. in Alexandrien lebte. Das Modell der Wassermaschine wurde von Donau Museum in Gran im Jahre 1998 nachgebaut, dessen Spieladaptation und ein 3D-animiertes Anschauungsmaterial über den Betrieb sind jetzt Ihnen zur Schau und zum Ausprobieren gestanden.


Literatur, Publikationen

  • DEÁK Antal András: Az esztergomi reneszánsz vízgép históriája. Hidrológiai Közlöny 88 évf. 3. sz. / 2008, 13-22.

Database, Links


Antal András Deák / Gran: Donau-Museum